Giftpflanzen im Schildkrötengehege: Meine Meinung dazu und ein paar Tipps

Kürzlich bin ich auf Facebook auf einen faszinierenden Beitrag über „Giftpflanzen“ gestoßen, der mich dazu veranlasst hat, meine Meinung dazu hier niederzuschreiben. Dieses Thema wird immer wieder in verschiedenen Gruppen diskutiert, ob bestimmte Pflanzen für den Verzehr durch Schildkröten geeignet sind oder nicht.

Fällen von Vergiftungen bei Schildkröten

Aber wie sieht die Realität aus? Tatsächlich gibt es nur wenige dokumentierte Fälle von Vergiftungen bei Schildkröten. Ein Beispiel ist eine Studie von WICHERT et al. (2001), in der von einer Vergiftung eines gesamten Bestands von Schildkröten durch die Aufnahme von Eibennadeln berichtet wird.

Es wurde auch über eine chronische Vergiftung einer kalifornischen Wüstenschildkröte berichtet, die nach dem Verzehr von etwa 40 Azaleenblüten auftrat, wie von FRYE und DETRICK (1976) beschrieben wurde (Quelle: Ernährung von Landschildkröten: Nahrungsaufnahme – Nährstoffe – Vitamine (Terrarien-Bibliothek) Taschenbuch – 30. Juni 2021, Dr. Carolin Dennert)*.

Wolfgang Wegehaupt erwähnt in seinem Buch über Futterpflanzen, dass auch Todesfälle bei Schildkröten nach dem Verzehr von Blättern und Blüten von Rhododendron bekannt sind (Futterpflanzen: Futterpflanzen für Schildkröten und Echsen Futterpflanzen für Europäische Schildkröten Gebundene Ausgabe – 1. August 2008)*.

Natürlich kann man nicht pauschal behaupten, dass Pflanzen, die für Säugetiere giftig sind, auch eine toxische Wirkung auf Reptilien haben. Das Thema ist bei Schildkröten noch nicht ausreichend erforscht. Ich konnte dies auch bei unserer Schildkrötentour auf Mallorca im Jahr 2019 feststellen.

Zu dieser Zeit, Ende März/Anfang April 2019, war es ungewöhnlich warm und trocken, und viele Futterpflanzen waren bereits vertrocknet. Dennoch beobachteten wir eine Testudo hermanni hermanni, die an einer für Menschen sehr giftigen Meerzwiebel (Urginea maritima) knabberte.

Giftpflanzen im Habitat-Griechische Landschildkröte mit einer Meereszwiebel
Testudo hermanni hermanni an einer Meerzwiebel (Urginea maritima)

Ernährung in natürlichen Habitaten

Schildkröten sind Weidegänger. Sie laufen von einer Pflanze zur nächsten und knabbern immer nur kleine Teile jeder Pflanze. Dank der vielfältigen Auswahl an Futterpflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen wird das Risiko einer Vergiftung durch Giftpflanzen minimiert. Indem sie verschiedene „ungiftige“ Futterpflanzen aufnehmen, wird der schädliche Anteil der Toxine verdünnt.

Außerdem verfügen sie über chemische oder mikrobielle Abbauwege für giftigen Substanzen (Quelle: Ernährung von Landschildkröten, Dr. Carolin Dennert) . Allerdings bedeutet dies nicht, dass es in der Natur keine Vergiftungen gibt oder sie werden einfach nicht als solche erkannt. Der Unterschied zwischen einer heilenden Pflanze und einem Gift liegt letztendlich nur in der Dosierung. Selbst der bei allen Landschildkröten beliebte Löwenzahn enthält im Milchsaft Alkaloide, die bei übermäßigem Genuss eine toxische Wirkung haben können. Umso wichtiger ist es in diesem Zusammenhang, das wir unseren Schildkröten eine  Abwechslungsreiche Ernährung mit Wildkräutern anbieten.

Es ist bemerkenswert, dass Schildkröten manchmal auch für uns giftige Pflanzen fressen, wie Wolfgang Wegehaupt in seinen Büchern beschreibt. Warum sie gezielt „giftige“ Pflanzen aufnehmen, kann nur vermutet werden. Eine mögliche Erklärung ist, dass sie toxische Bestandteile einer Pflanze aufnehmen, um einem Übermaß an inneren Parasiten entgegenzuwirken.

Genaueres ist jedoch noch nicht bekannt. Dies könnte darauf hindeuten, dass Schildkröten in ihren natürlichen Lebensräumen zwischen giftigen und ungiftigen Pflanzen unterscheiden können. Allerdings wissen wir aber auch nicht, ob Schildkröten eventuell nicht doch an Vergiftungen gestorben sind.
Doch wie sieht es in unseren begrenzten Gehegen aus?

Giftpflanzen im natürlichen Habitat-Hier ein im Frühjahr 2019 schon sehr vertrocknetes Habitat auf Mallorca
Ein im Frühjahr 2019 schon sehr vertrocknetes Habitat auf Mallorca

Ernährung in Schildkrötengehegen

Die Ernährung in unseren Schildkrötengehegen unterscheidet sich dann doch bisserl im Vergleich zu den natürlichen Habitaten. Je nachdem, ob wir Zufüttern müssen oder die Schildkröten ein Selbstversorgergehege nutzen.
Ich möchte zunächst erwähnen, wie sich die Haltung seit meinen Anfängen im Jahr 2001 deutlich zum Positiven verändert hat! Während ich bei unseren Anfängen vor über 20 Jahren ein 9 qm großes Gehege ohne Frühbeet im Garten hatte, ist das Schildkrötengehege mittlerweile auf 120 qm mit einem Schildkrötenhaus und Frühbeet (natürlich mit entsprechender Technik!) angewachsen. Auch ich habe, wie so viele, Fehler gemacht bei der Haltung und Ernährung aber mit den Jahren daraus gelernt und dementsprechend geändert und immer weiter optimiert. 

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Dieses Jahr habe ich weitere 20 qm abgesteckt, die ich nach dem Umbau und der Optimierung im Sommer für die Tiere ab Herbst zugänglich machen werde (dazu dann später mehr!). Obwohl ich ab den Sommermonaten zufüttere, hat dies auch den Vorteil, dass unsere Tiere im Juli/August das selbst getrocknete Kräuterheu wie Chips fressen (Absoluter Leckerbissen sind hier die getrockneten Brennnesseln). 

Giftpflanzen im eigenen Schildkrötengehege sollte wenn möglich vermieden werden-Testudo hermanni boettgeri beim Fressen von selbstgetrockneten Wildkräutern
Testudo hermanni boettgeri beim Fressen von selbstgetrockneten Wildkräutern

Über die Jahre hinweg haben immer mehr Halter auf eine „Selbstversorgung“ für ihre Tiere umgestellt. Das bedeutet, dass die Gehege immer größer und strukturierter werden. Zum Glück sind Bilder von europäischen Landschildkröten in Terrarien dank vieler Aufklärungsquellen wie Foren, Webseiten, Bücher, Facebook-Gruppen und Instagram immer seltener geworden. 

Selbstversorgergehege

Ich habe bereits viele Selbstversorgergehege besucht und einige davon sind in meiner Galerie zu bewundern. In diesen Gehegen stehen den Schildkröten eine Vielzahl von verschiedenen Futterpflanzen zur Verfügung. Durch die Größe der Gehege , besteht auch immer mal wieder die „Gefahr“, dass sich dort gelegentlich eine „giftige“ oder weniger geeignete Pflanze ansiedelt.

Ich würde jetzt nicht behaupten, dass die Schildkröten den Instinkt ihrer Artgenossen in ihren natürlichen Lebensräumen haben und wissen, was gut und schlecht für sie ist. Dennoch haben die Tiere in einem Selbstversorgergehege, in dem sie ihren Weidetrieb ausleben können, die Möglichkeit, die „giftigen“ Bestandteile durch den Verzehr anderer Pflanzen zu verdünnen oder zu neutralisieren.

Was habt ihr für ein Schildkrötengehege? Können deine Tiere sich selbst versorgen? Oder muss du zufüttern?

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Wenn ich also in einem solchen Gehege eine Giftpflanze entdecke und nicht sofort entferne, würde ich nicht unbedingt Schweißausbrüche bekommen. Zumindest, wenn es jetzt nicht eine hochgiftige Pflanze ist wie z.B. das Jakobs-Greiskraut bzw. Jakobs-Kreuzkraut  (Senecio jacobaea) ist.
Ich erinnere mich, dass Kevin Stern für sein Selbstversorgergehege etwa 20 Quadratmeter pro Tier eingeplant hat, einschließlich der entsprechenden Strukturierung und es wunderbar funktioniert. Für unsere Gehege mit insgesamt 10 adulten Tieren müsste ich also noch ein paar Quadratmeter drauflegen🙂.

Calciumquelle für griechische Landschildkröten-Sepia Schale
Calciumquelle für griechische Landschildkröten-Sepia Schale

Kleine Schildkrötengehege

Bei kleinen Schildkrötengehegen ist es wieder etwas anders. Vor allem Anfänger haben oft Schwierigkeiten einzuschätzen, wie groß ein angemessenes Gehege sein sollte. Der empfohlene Standard von mindestens 10 Quadratmetern pro Tier wird  mittlerweile sehr oft umgesetzt (mit einem entsprechenden Frühbeet und der richtigen Technik!).
Schildkrötenhalter, die nicht über einen großen Garten verfügen, können ihren Lieblingen dennoch eine abwechslungsreiche Umgebung bieten, indem sie das Gehege strukturiert gestalten. Bei dieser Größe und abhängig von der Anzahl der Schildkröten im Gehege müssen die Halter oft zusätzliches Futter bereitstellen.


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Hier sehe ich die größten Risiken in Bezug auf die Ernährung und den Umgang mit giftigen Pflanzen in menschlicher Obhut. Die Tiere können ihren natürlichen “Beweidungstrieb” nicht ausleben und sind praktisch „gezwungen“, das zu Fressen, was ihnen der Halter vorlegt. In solchen Fällen können die Tiere meines Erachtens nicht mehr unterscheiden, welche Pflanzen gut oder schlecht für sie sind. Die Pflanzen sind oft nicht mehr frisch und beginnen sich bereits zu zersetzen, was die Situation noch zusätzlich erschwert.

Giftpflanzen im Gehege-links Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea), rechts Europäische Eibe (Taxus baccata)
links Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea), Foto: Andreas Steidlinger|canva.com
rechts Europäische Eibe (Taxus baccata), Foto: seven75|canva.com

Anfänger in der Schildkrötenhaltung sind verständlicherweise nicht so vertraut mit den Futterpflanzen für Schildkröten. Es ist daher sehr fatal, wenn neben den gelben Löwenzahnblüten auch Büschel von Jakobs-Kreuzkraut liegen, die fälschlicherweise für Löwenzahn oder andere Futterpflanzen gehalten wurden.
Aber auch hier gibt es mittlerweile sehr gute Bücher oder Facebook-Gruppen zum Thema“ Futterpflanzen“ bzw. Ernährung von Landschildkröten.

Als kleiner Tipp für Anfänger:
Einfach mal ein Bestimmungsbuch oder das Handy schnappen, sich für die Woche zwei Wildkräuter vornehmen und sich intensiv damit beschäftigen (in Büchern nachschlagen oder in den Gruppen Bilder posten und fragen). Wenn du das ein halbes Jahr lang machst, wirst du 48 verschiedene Futterpflanzen aus dem Effeff kennen! 

Guter Rat

Ein guter Rat ist wie Schnee. Je sanfter er fällt, desto länger bleibt er liegen und um so tiefer dringt er ein.
Simone Signoret

Ein sehr schönes Zitat🙂
Ich werde oft um Rat gefragt, besonders in diesem kontrovers diskutierten Thema. Ich persönlich handle folgendermaßen: Ich biete den Tieren keine Pflanzen an, die giftig oder ungeeignet für Säugetiere sind.

Es gibt so eine große Auswahl an Futterpflanzen, dass ich es nicht unbedingt darauf ankommen lassen möchte. Ich mache mir aber auch nicht ins Hemd, wenn in unserem Gehege z.B der kriechende Hahnenfuß auftaucht.
Diese wird im Übrigen bei dem einen oder anderen als Futterpflanze erwähnt. Wenn ich ihn sehe, kommt er mal weg, wenn nicht…..ist es auch kein Drama.

Bei sehr giftigen Pflanzen, wie dem oben genannten Kreuzkraut,  ziehe ich sofort Handschuhe an, reiße es raus und kommt anschließend in den Restmüll oder ich verbrenne es. Ausgerupftes Kreuzkraut niemals dort liegen lassen, da es sich immer noch aussamen kann. Leider nimmt diese ca. 20 -130 cm  groß werdende Pflanze immer mehr Überhand und ist an Waldrändern, Straßenrändern und auf brachliegenden Flächen immer häufiger anzutreffen.
So handle ich in unseren „Zufüttergehegen“. In einem Selbstversorgergehege (das ich ja auch anstrebe) würde ich jedoch trotzdem für Säugetiere alle giftige Pflanzen entfernen.

Letztendlich muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden, oder wie Lutz Prauser es ausdrücken würde: „Deine Tiere, deine Verantwortung“.

 

Es würde mich freuen, von deinen Erfahrungen und Meinungen zu hören! Teile mir in den Kommentaren mit, wie du dein Schildkrötengehege gestaltet hast und welche Herausforderungen du dabei hattest. Hast du vielleicht Tipps oder Ratschläge für andere Schildkrötenhalter?

Giftpflanzen im Habitat können durch die Vielzahl der fressbaren Pflanzen ausgeglichen werden
Im natürlichen Habitat ist die Auswahl an Futterpflanzen ungleich höher-Schildkrötenhabitat in Griechenland

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5 Gedanken zu „Giftpflanzen im Schildkrötengehege: Meine Meinung dazu und ein paar Tipps“

  1. Hallo!
    Meine beiden( griechische und maurische) und auch die Gelbwangen lieben Hahnenfuß… In Spanien wächst aber auch kein Löwenzahn. vielleicht liegt es daran. Es scheint ihnen jedenfalls gut zu bekommen.

    Antworten
  2. Hey Torsten, super geschrieben.

    Bei Giftpflanzen gibt es einiges zu bedenken.

    Einige Pflanzen verlieren ihre Giftigkeit durch Trocknen der Pflanzenteile. das passiert aber nicht bei allen. Also bitte auch bei Kräuterheu aufpassen, welche Kräuter enthalten sind.

    Meines Wissens nach gibt es Giftpflanzen, deren Giftstoffe sich im Körper anreichern, also Vergiftungserscheinungen treten erst dann auf, wenn die Konzentration im Körper ein gewisses Maß überschritten hat.
    Das ist in meinen Augen sehr wichtig, denn am Anfang scheinbar ungiftige oder wenig giftige Pflanzen erreichen dann irgendwann eine Konzentration, die der Körper nicht mehr verkraften kann.

    Wie du so treffend geschrieben hast, liegt es in der Eigenverantwortung eines jeden Halters, was er verfüttert.

    Hierzu eine kleine Geschichte aus meiner Schildkrötenhaltung.

    Ich habe früher immer mal wieder Taglilienblüten als Leckerli verfüttert.
    Irgendwann hatte ich es mit einem sehr guten Schildkrötenfreund über dieses Thema und er meinte, dass seine SK sich erbrechen würden wenn sie diese Blüten fressen.
    Mein erster Gedanke war, dass er mich verarschen würde (man kennt ja solche netten und lieben Spaßvögel), da ich noch nie gehört hatte, dass eine Schildkröte erbricht. Er beteuerte aber dass es tatsächlich so sei. Bei den nächsten Taglilienblüten habe ich meine Schildkröten nicht aus den Augen gelassen und tatsächlich hat sich kurz nach dem Verschlingen einer solchen Blüte auch eine meiner Schildkröten erbrochen.
    Fazit: Es gibt genug andere Blüten, auf Taglilien müssen meine seitdem verzichten.
    Keine Ahnung, ob das reiner Zufall, oder ein Inhaltsstoff der Taglilien war, aber man kann halt drauf verzichten und muss so etwas nicht provozieren.

    Auf alle Fälle vielen Dank lieber Torsten für diesen Beitrag.

    Liebe Grüße Vio

    Antworten
    • Hallo Viola,

      vielen Dank für deinen Kommentar!😘

      Das mit den Taglilien-Blüten war mir jetzt auch noch nicht bekannt. Da muss ich demnächst selbst darauf achten, da ich in meiner Gehegeerweiterung (Da bin ich aber noch dran am arbeite und ist noch nicht offen für die Schildkröten) ebenfalls Taglilien gepflanzt habe.

      lg Torsten

      Antworten
  3. Sehr gut geschrieben.
    es gibt übrigens ein super Buch dazu was bei Schildkröten Haltern nicht so bekannt ist aber eine weitere Anregung zum Denken was Pflanzen und andere Nahrungsquellen betrifft .
    bei Wild und Haustiere.
    Giftige Pflanzen sollten nach meiner Meinung nie bewusst gefüttert oder gepflanzt werden das Risiko einer unbewussten Vergiftung ist immer gegeben.
    Allerdings muß das ganze Thema auch vielschichtig betrachtet werden und Gerade Halter die sich umfassender damit beschäftigen möchten haben in der Thematik noch vieles was sie interessieren könnte.
    Ich empfehle daher dieses Buch
    so wird man aufmerksamer wenn das Heim/ Haustier bestimmte Nahrungsquellen gezielt aufnimmt und kann besser reagieren.
    Hier das Buch
    Wild Heath von Cindy Engel
    https://www.lehmanns.de/shop/naturwissenschaften/6496174-9783936188172-wild-health

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